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Pablo Barragán

Als Gewinner des Prix Credit Suisse Jeunes Solistes 2013 gab der junge spanische Klarinettist Pablo Barragán sein Solodebut am Lucerne Festival, welches vom SRF gesendet und als CD von der Credit Suisse Foundation veröffentlicht wurde. Die Medien bezeichneten ihn nicht nur als Ausnahmekünstler,  sondern attestierten ihm neben seinem überwältigenden Spiel ebenso eine aussergewöhnliche Bühnenpräsenz, Kommunikation und Sensibilität.

Er wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, so z.B. am ARD Musikwettbewerb 2012 in München, mit dem 1. Preis der Juventudes Musicales de Espana 2011 sowie dem Sonderpreis der European Music Competitions for youth (EMCY) 2011.

Höhepunkte seines bisherigen künstlerischen Werdeganges beinhalten das Debut in Spanien im Teatro Monumental in Madrid mit dem Orquesta de Radio Television Española, ebenso seine Konzerte mit dem Sinfonieorchester Basel, Sinfonietta Bratislava und dem Orchestre du Chambre Delemont. Seit 2007 ist er zudem Mitglied beim West-Eastern-Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim. Pablo Barragán spielte zahlreiche Rezitale in Europa, u.a. am Gstaad Menuhin Festival und am Palau de la Musica Catalana.

Als begeisterter Kammermusiker war er an zahlreichen Festivals zu Gast, z.B. am Davos Festival, Lingotto di Torino, Salzburger Kammermusikfest oder dem Swiss Chamber Music Circle. Zudem spielte er in Sälen wie dem KKL Luzern, der Philharmonie Berlin und der Staatsoper Berlin. Ebenso war er an zahlreichen Einspielungen für Radio Nacional de Espana, France Musique, Calclassics, SRF, Decca, RAI, BBC und den Bayrischen Rundfunk beteiligt.

Geboren 1987 in Marchena (Sevilla), studierte Pablo Barragán am Konservatorium und der Barenboim-Said Stiftung in Sevilla. Im Jahre 2009 erhielt er ein Stipendium der Fundacion Caja Madrid und setzte seine Studien an der Musik-Akademie Basel bei Prof. François Benda fort. Kammermusikunterricht erhielt er bei Anton Kernjak, Benjamin Engeli, Felix Renggli und Sergio Azzolini; zudem verdankt er weitere musikalische Anregungen renommierten Klarinettisten wie Martin Fröst, Reto Bieri, Dmitri Ashkenazy und Vicente Alberola.

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