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Lech Antonio Uszynski

«Mit seinem reflektierten Spiel, das nicht auf äußeren Effekt, sondern auf Klang, Struktur, Emotion setzt» (Badische Zeitung) hat sich Lech Antonio Uszynski als einer der gefragtesten Bratschisten seiner Generation etabliert. Er gastierte als Solist und Kammermusiker u.a. in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Konzerthaus Berlin, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Wien, der Wigmore Hall London und der Suntory Hall Tokio. 2019 wurde seine Solo-CD „Progetto Gibson" bei RCA Red Seal (Sony Classical) veröffentlicht. Seit 2010 ist er Bratschist im Stradivari-Quartett, mit dem er auf internationalen Konzertbühnen in Europa, Asien und Amerika Erfolge feiert. Als Kammermusikpartner arbeitet er u.a. mit Künstlern wie Christian Tetzlaff, Vilde Frang, Lars Vogt, Volker Jacobsen, Teo Gheorghiu, Antoine Tamestit zusammen. Neben seinem breiten stilistischen Spektrum als Spieler pflegt er eine leidenschaftliche Tätigkeit als Dozent. Lech Antonio Uszynski wurde 1986 als Sohn einer polnischen Musikerfamilie in Padova (Italien) geboren. Er studierte an der ZHdK in Zürich bei Ana Chumachenco, Zakhar Bron und Michel Rouilly. Auf der Bratsche erhielt er wichtige musikalische Impulse von Maestro Rudolf Barshai. Lech Antonio spielt auf einer der drei verbleibenden Violen von Hendrick Willems aus dem Jahr 1690.

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